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Pferde und natürliches Reiten, Bodenarbeit- Spiel - Kommunikation

Stute Tafi und Lisa Peters Natürliches Reiten mit dem Pferd,
unter Anleitung, ohne Gebiss,
nur mit Belohnung

Kommunikation und Spiel
mit Körpersprache,

oder Pferde einfach nur
Pflegen und Streicheln,

das ist für Kinder ab ca. 6 Jahren
und Erwachsene möglich.

Unser Pferd Tafi hat ein liebevolles, harmonisches Wesen, es lebt in einer Herde und ist dadurch psychisch und physisch ausgeglichen, es ist ausgebildet auf der Basis von Körpersprache und natürlicher Kommunikation. Es trägt gerne Reiter bis zu einem Gewicht von maximal 80 kg,
Kommunikation am Boden ist für jede Gewichtsklasse möglich.

FERIENREITKURS !
Mehr Infos zum Angebot

Bedingungen erfragen Sie bitte hier:
Kontakt: info@lisa-peters.de
Tel. 0711-5000202 Lisa Peters

Wissenswertes zum Fluchttier Pferd:

Zur Einführung ganz kurz etwas zur Vorgeschichte des heutigen Pferdes:
Eohippus vor etwa 50 Millionen Jahren war 25 bis 50 Zentimeter hoch. Merychippus vor 25 bis 10 Millionen Jahren schon etwa 90 Zentimeter. Pliohippus vor 10 bis 3 Millionen Jahren ca. 115 Zentimeter groß. Der älteste bekannte Vorfahre unseres Hauspferdes sah einem Pferd, so wie wir es kennen, gar nicht ähnlich. Es war ein nur etwa fuchsgroßes Tier mit jeweils vier Zehen an den Vorderfüßen, drei Zehen an den Hinterfüßen und einem gebogenen Rücken. Weiter geht es im nächsten Absatz weiter unten ...



Die Urpferdchen lebten in Herden, die ihnen Schutz boten und waren zunächst scheue Waldbewohner. Die Leitstute führte die Herden an, der Leithengst sicherte sie nach hinten ab, oder kämpfte mit Rivalen um die Stuten, das kann man übrigens heute noch in freilebenden Herden beobachten.

Sie fraßen weiches Laub und Kräuter und suchten im Unterholz Schutz vor Feinden, sie waren und sind noch Pflanzenfresser, keine Raubtiere. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Klima. Die Wälder trockneten allmählich aus. Grasbewachsene, fast baumlose Steppenlandschaften entstanden. Die Vorfahren der Pferde mussten sich nun an harte Steppengräser als Futter gewöhnen. So veränderte sich allmählich das Gebiss der Tiere. Und da die weite Steppenlandschaft kaum noch Unterschlupf bot, kam es nun darauf an, durch schnelle Flucht den Feinden zu entrinnen, dieses Verhalten ist übrigens von damals bis heute so geblieben. Das Pferd hat immer Angst, das sicherte das Überleben bis heute.

Sie haben ihre eigenen Laute entwickelt, wie Wiehern, Prusten, Schnauben mit denen sie sich unterhalten. Verletzten sie sich, durften sie allerdings kein Raubwild anlocken, so äußerten sie Schmerzen nur indem sie z. B. stark schwitzten und heftig atmeten, man kann auch manchmal beobachten, dass ein Pferd einfach nur traurig aussieht wenn es sich nicht wohl fühlt, deshalb muss man sehr genau hinschauen ob es einem Pferd gut geht. Am besten kommunizieren sie mit Körpersprache, leise, damit keiner sie hört, nur wenn sie sich sicher fühlen toben sie herum und spielen oder legen sich auch hin. An der Ohr- und Körperhaltung kann man fast alles ablesen.

Es ist ein triebgesteuertes Tier. Das heißt es gibt einen Arterhaltungstrieb, der sich in Selbsterhaltungstrieb und Fortpflanzungstrieb teilt. Einen Angsttrieb, der sogesehen seine größte Waffe ist, denn es schützt sein Leben. Den Herdentrieb, weil die Herde Schutz bietet. Den Dominanztrieb, es gibt eine klar abgesteckte Rangordnung, das psychisch stärkste Tier führt die Herde an, alle gehorchen bedingungslos, weil sie sich sicher und geborgen fühlen. Den Ernährungstrieb, ein Pferd frisst 16-18 Stunden am Tag, der Ranghöchste frisst zuerst, beansprucht die schattigsten Platze, ist der erste am Wasser, dann erst kommen die anderen, wenn es nötig ist, fordert es dies auch mit Drohgebärden ein, selten braucht es mehr Einsatz. Den Bewegungstrieb, es frisst am liebsten während es sich bewegt, das fördert die Gesunderhaltung.

Des Pferdes Körperteile haben manchmal lustige Namen: die Nasenlöcher heißen Nüstern, die Wangenknochen: Ganaschen, die Hornwülste am Innenbein: Kastanien, am Fesselgelenk: Sporn, der höchste Punkt am Rücken: Widerrist und der Schweifansatz: Schweifrübe.

Das Pferd wurde erst vor ca. 7000 Jahren domestiziert.
Der Mensch passt vom Instinktverhalten nicht zum Pferd. Im Gegensatz zu dem Fluchttier Pferd ist der Mensch von der Abstammung her ein Greiftier. Bei Angst will sich der Mensch instinktiv festhalten. Das Pferd flüchtet umso schneller, je ängstlicher es ist und je mehr es in die Enge getrieben oder festgehalten wird, denn es ist ja seine einzige Überlebenschance.

Wird der Mensch mit Buckeln, Steigen, Schlagen, Beißen, Anrempeln oder Durchgehen eines Pferdes konfrontiert, befindet er sich entweder im Feindbild eines Pferdes und löst damit das natürliche Wehr- oder Fluchtverhalten aus, oder er wird zwar als Freund des Pferdes angesehen befindet sich aus Sicht des Pferdes aber in der rangniederen Position und hat es dann mit dem wütenden Dominanzverhalten oder der eigenen Einschätzung zur Fluchtsituation des ranghöheren Pferdes zu tun.
Der Mensch muss daher lernen, sich dem Pferd ranghöher zu präsentieren, weil nur der Rangniedere bereit ist dem Ranghöheren gegenüber freiwillig zu gehorchen. Der Rangniedere übergibt dem Ranghöheren auch das Sicherheitsdenken und fühlt sich unter diesem geborgen. Dies macht ein entspanntes, sicheres Zusammensein mit dem Pferd erst so richtig möglich.

Lernen Sie hier ein grundlegendes Verständnis zum Pferd aufzubauen, es macht Spass, seine Freundschaft zu gewinnen! Denn wir reiten ohne Gebiss, Sporen, Peitsche oder Bestrafung, sondern nur mit Führung und Belohnung! Stressfreies Zusammen sein für Mensch und Pferd.

Herzliche Grüße, Ihre Lisa Peters





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Der Hund, auch ein Chihuahua ist der älteste Freund des Reiters und Begleiter der Pferde